British Tea Party

British Tea Party

Der Afternoon Tea gehört in der englischsprachigen Kultur zur Lebensphilosophie: zur Ruhe kommen, sich sammeln und entspannen. Dafür unterbricht der gesamte Haushalt seine Arbeit und trifft sich zum Tee.

Welche Arten der Tea Party gibt es?

Tee wird stets mit Ruhe und Bedacht aufgebrüht und getrunken. Die Briten unterscheiden aber folgende Arten von Tea Partys:

  • Low Tea: Der Tee wird am Nachmittag im Wohnzimmer serviert. Dazu gibt es kleine süsse und salzige Häppchen, die mit der Hand gegessen werden – Fingerfood.
  • High Tea: Wird eher abends am Esstisch zelebriert. Zum Tee gibt’s kleine warme Speisen, Brot, Wurst, Käse usw. die mit Besteck gegessen werden.
  • Cream Tea: Das ist der Nachmittagstee, analog zu unserer Zvierizeit. Den Tee wird zusammen mit Kuchen, Kekse, Muffins, Scones oder Torte serviert.

Was braucht man für eine Tea Party?

Wählen Sie zwei bis drei Teesorten. Wir empfehlen unseren «Schwarza Seppi» einen Darjeeling, unsere «Buttnmandl» einen Früchtetee und unsere «Frische Resi» einen Grüntee. Das Geschirr für die englische Tea Party werden Sie sicher in Ihrem Haushalt finden.

So bereiten Sie Ihre Tea Party vor.

Brühen Sie den Tee selbst auf und servieren Sie ihn in Kannen. Bereiten Sie zwei bis drei Sorten zu, die dann nach optimaler Ziehzeit ausgeschenkt werden. So steht der Tee nicht zu lange und wird nicht bitter.

Obacht: Der Tee wird immer heiss serviert. Damit das so bleibt, gibt es für die Teekanne einen Teewärmer. In Thermoskannen erstickt der Tee und entfaltet sein Aroma nicht richtig. Von Thermoskannen raten wir ab: Sie ersticken Tee und er entfaltet sein Aroma nicht richtig. Bei Verwendung von losem Tee sollte ausserdem ein schönes Teesieb bereitstehen, um die Teeblätter abzufangen.

Bereiten Sie kleine süsse und salzige Speisen vor. Wir empfehlen den Tea Loaf und Earl Grey Butterkekse oder kleine Sandwiches mit diversen Füllungen.


Tee Gebäck

Süsse Versuchung

Testen Sie unsere zwei einfachen Rezepte – für einen saftigen Tea Loaf und zarte Butterkekse. Denn: Was ist besser, als etwas Süsses zum Tee? Etwas selbstgebackenes Süsses!

Tea Loaf-Rezept

So very british and delicious: Der Tea Loaf ist ein fruchtiger, saftiger Kuchen und passt perfekt zum Afternoon Tea.

Zutaten:

  • 170g Trockenfrüchte klein geschnitten
  • 150g Schwarza Beni, frisch gebrüht
  • 100g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 125g Mehl
  • 1.5 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt

So wird’s gemacht:

  1. Trockenfrüchte nach Wahl mit heissem Tee übergiessen und über Nacht zugedeckt einziehen lassen.
  2. Am nächsten Tag Zucker und Prise Salz zu den mit Tee vollgesogenen Früchte geben. Alles gut mit einem Löffel vermischen.
  3. Ei mit einer Gabel verquirlen und dazugeben.
  4. Mehl, Backpulver und Zimt dazu sieben und alles gut vermischen.
  5. Teig in die mit Backpapier ausgelegte Form geben.
  6. Form in den Backofen bei 180 C° Unter-/Oberhitze ca. eine Stunde backen.
  7. Regelmässig mit dem Stäbchen Stichproben machen.
  8. Tea Loaf auf einem Gitter auskühlen lassen. Nach 15min aus der Form nehmen.
  9. Verzieren, verzehren und geniessen.

Earl Grey Butterkekse

Wenn’s schnell gehen muss und doch schmecken soll: Leckere Mürbeteigkekse mit einem Hauch von Earl Grey – zum Nachmittagstee oder einfach so.

Zutaten:

  • 250g Butter
  • 100g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 3 Schwarza Beni Tee Beutel
  • 280g Mehl
  • 50g klein gehackte Haselnüsse
  • 4 EL kochendes Wasser
  • 4 EL weisser und brauner Zucker gemischt

So wird’s gemacht:

  1. Butter, 100g Zucker und Salz schaumig rühren.
  2. Einen Tee Beutel in 4 EL kochendem Wasser 5min ziehen lassen.
  3. Die 4 EL Tee zum Gemisch beigeben und verrühren.
  4. Mehl und Haselnüsse beigeben und gut verkneten.
  5. Den Teig in Folie gewickelt für 40min kalt stellen.
  6. Den Inhalt von den 2 anderen Teebeuteln und die 4 EL Zucker gemischt auf der Arbeitsfläche verteilen.
  7. Den Teig zu 2 Rollen formen und in der Zucker-Teemischung wälzen.
  8. Den Teig nochmals eine Stunde kaltstellen.
  9. Die zwei Rollen Teig in 6mm dicke Plätzchen schneiden.
  10. Die Plätzchen bei 180 C° 15min backen.
  11. Den noch weichen Teig auskühlen und knusprig werden lassen.
  12. Verzieren, verzehren und geniessen.


Tea-Map

Entdecken Sie Ihre Lieblingstees

Ob fruchtig, würzig, anregend oder beruhigend: Auf dieser übersichtlichen Tea-Map finden Sie genau die Teesorten, die Sie sich wünschen – ganz nach Situation und persönlicher Vorliebe.


Erdbeer-Seeräuber-Sorbet

Sommerliches Seeräuber-Sorbet

Sommerlicher Tipp aus der Kombüse: Das Rezept für ein erfrischendes und leckeres Erdbeer-Seeräuber-Sorbet mit Erdbeeren, Kokosblütenzucker und Zitronen.

Erdbeer-Seeräuber-Sorbet

Zutaten:

  • 6 TL Seeräuber-Tee
  • 750ml kochendes Wasser
  • 200g Erdbeeren
  • Kokosblütenzucker
  • 2 gepresste Zitronen

So wird’s gemacht:

  1. Das Wasser aufkochen.
  2. Den Seeräuber-Tee im Papiefilter-Tossit beigeben, den Teatimer umdrehen und den Tee 7 Min ziehen lassen.
  3. Die Erdbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen.
  4. Den Erdbeersaft, den Zitronensaft und den Zucker (je nach Geschmack) zum Tee dazugeben.
  5. Alles kommt für sechs Stunden ins Eisfach und wird alle halbe Stunde mit dem Schneebesen durchgerührt.


Smoothie-Rezepte mit Minztee

Smoothie-Rezepte mit Minztee

Stärken Sie zum Frühlingsanfang Ihre Abwehrkräfte mit einem unserer Smoothies und vertreiben Sie die Müdigkeit, um voller Elan in die neue Jahreszeit zu starten.

Tropischer Minztee-Smoothie

Zutaten:

  • 2 TL Miade Moni
  • 200 ml Wasser
  • 1 Orange
  • 1 Mango
  • 2 – 3 TL Rohrzucker
  • frische Minze
  • Eiswürfel

So wird’s gemacht:

  1. Miade Moni mit 200 ml Wasser aufkochen, zehn Minuten ziehen lassen und danach kühl stellen.
  2. Orange und Mango schälen und zerkleinern.
  3. Alle Zutaten in einen Blender geben und pürieren.
  4. Miade Moni und Rohrzucker zum Fruchtpüree hinzugeben und vermischen.
  5. Nach belieben Eiswürfel und frische Minze hinzufügen.
  6. In Trinkflasche giessen und sich schmecken lassen!

 

Roter Minztee-Smoothie

Zutaten:

So wird’s zubereitet:

  1. Miade Moni mit 250 ml Wasser aufkochen, zehn Minuten ziehen und danach abkühlen lassen.
  2. Granatapfel entkernen, Banane schälen und zerkleinern sowie Apfel entkernen und vierteln.
  3. Alle Zutaten in einen Blender geben und pürieren.
  4. In unsere Trinkflasche füllen und geniessen!


Wellness mit Grüntee

Wellness mit Grüntee

Gönnen Sie sich nach den stressigen Festtagen endlich etwas Zeit für Ruhe und Entspannung. Zum Beispiel mit einfachen und erholsamen Grüntee-Rezepten für eine Gesichtsmaske oder ein Grünteebad. Und natürlich eine Tasse Bioteaque-Tee dazu.

Bad mit grünem Tee

Für viele Menschen bedeutet Entspannung ein Bad zu nehmen. Grüner Tee hat die Eigenschaft die Hautbalance der Haut wiederherzustellen und hilft dem Körper Giftstoffe auszuscheiden.

Wie macht man ein Grüntee-Bad:

  1. Füllen Sie die Badewanne nach Belieben mit warmen Wasser.
  2. 6 – 10 Tossit-Papierfilter mit unserem Engelein Ruth-Grüntee füllen.
  3. Lassen Sie die Teebeutel ca. 15 Minuten im Badewasser.
  4. Geniessen Sie das Bad und profitieren Sie von der Wirkung des Grünen Tees.

Gesichtsmaske mit grünem Tee

  1. Heisses Wasser aufkochen.
  2. Nehmen Sie 3 Löffel von unserem Engelein Ruth-Tee  und lassen Sie diesen zugedeckt 10 bis 15 Minuten ziehen.
  3. Entfernen Sie den Tee und lassen Sie die Flüssigkeit auf Raumtemperatur abkühlen.
  4. 2 Teelöffel kalten Grün Tee in eine Schale geben und fügen Sie 1 Teelöffel Rohzucker und 1 Teelöffel frisch-gepressten Zitronensaft hinzu.
  5. Alle Zutaten zusammenmixen.
  6. Nehmen Sie ein Wattenpad und dippen Sie es in der Masse und danach auf das Gesicht tupfen.
  7. Massieren Sie die Masse fein mit den Fingerspitzen ein.
  8. Lassen Sie die Maske für 10 Minuten einwirken.
  9. Waschen Sie das Gesicht mit lauwarmen Wasser und lassen Sie die Haut trocknen.


O Tee-Tannenbaum, o Tee-Tannenbaum!

O Tee-Tannenbaum, o Tee-Tannenbaum!

Nette Geschenkidee oder dekoratives Accessoire? Eigentlich beides! Schmücken Sie diese Weihnachten besonders stimmungsvoll und schenken Sie einen Weihnachtsbaum voller Teebeutel, Genuss und Freude. Dann mal frohe Weihnachten!

Zutaten:

So wird’s gemacht:

  1. Teebeutel Reihe für Reihe von unten nach oben an Kegel stecken. Dabei versuchen nicht in den Teebeutel zu stechen, damit das Aroma nicht verfliegt.
  2. Stern oder anderen Deko-Gegenstand auf der Spitze mit Leim festkleben.
  3. Kleine Weihnachtskugeln zur Deko zwischen den Teebeuteln in den Styropor-Kegel stecken.
  4. Einpacken und das perfekte Weihnachtsgeschenk für Teeliebhaber ist fertig.


Crème brûlée mit Chai Tee

Crème brûlée mit Chai Tee

Dessert oder Tee? Probieren Sie die schmackhafte Kombination aus französischer Crème brûlée und unserem Chai Charly. Einfach ausprobieren und geniessen.

Zutaten:

  • 3 EL Chai Charly Tee-Mischung
  • 600 ml Rahm
  • 6 Eigelb
  • 150g Zucker (plus 3-4 Tl brauner Rohrzucker )
  • Abgeriebene Schale von einer Zitrone
  • 1 Vanilleschote halbiert, Mark herausgekratzt
  • 1 Blatt Gelatine

So wird’s gemacht:

  1. Chai Charly Tee-Mischung, Rahm, Zitronenschale und die halbierte Vanilleschote mit dem Mark bei mittlerer Stufe, bis kurz vor dem Sieden erhitzen. Es sollte nicht kochen. Danach von der Herdplatte nehmen und 5 Minuten ziehen lassen. Anschliessend durch Sieb rühren.
  2. Eigelb und Zucker in 3 Minuten zu einer Masse verquirlen. Danach die Rahm-Tee Mischung zu der Masse hinzufügen und in einen neuen Topf geben. 10 Minuten aufkochen lassen bis eine puddingähnliche Konsistenz entsteht.
  3. Blattgelatine in einer Schüssel mit kaltem Wasser 5 Minuten einweichen. Danach das Gelatineblatt vorsichtig ausdrücken, um die verbliebene Flüssigkeit zu entfernen. Die Gelatine dann vorsichtig unter die Puddingmasse rühren, bis diese sich aufgelöst hat.
  4. Die Masse in 8 Auflauf-Förmchen füllen und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank abkühlen lassen.
  5. Vor dem Servieren die Oberfläche jeder Creme leicht mit braunem Zucker bedecken. Diesen zum Schluss mit einem Flambierbrenner karamellisieren.

Ein richtiger Gaumenschmaus. Guten Appetit!


10 Dinge über Tee, die Sie wissen müssen

10 Dinge über Tee, die Sie wissen müssen

Wissen Sie bei welcher Temperatur der Tee aufgekocht werden soll? Diese und weitere spannende Tee-Fakten finden Sie hier.

Schwarzer, Grüner und Weisser Tee stammen aus derselben Pflanze. Allerdings sind die drei Tees verschieden verarbeitet.

Es gibt zwei Gattungen, die Camellia sinensis var. sinensis und die Camellia assamica. Daraus entstehen die 6 bekannten Teetypen: Grüntee, Schwarztee, Oolong, Weisser Tee Teöber Tee und Pu Erh. Grüner Tee wird nach der Ernte sofort gedämpft, gerollt und getrocknet. Im Gegensatz dazu wird der Schwarztee zunächst gewelkt, sprich bei einer 15-stündigen Lufttrocknung unter ständigem Wenden wird die Feuchtigkeit um 30% entzogen, gerollt und anschliessend fermentiert. Dadurch wird das Chlorophyll des Teeblatts zerstört, die Blätter verfärben sich rotbraun und der Tee legt an Aromen zu. Erst danach wird er getrocknet und erhält seine typische schwarze Farbe. Oolong Tee ist der sogenannte halbfermentierte Tee, also eine Mittelstufe zwischen Grün- und Schwarztee. Weisser Tee wird nur optional gewelkt, nicht gerollt, nicht fermentiert, nur getrocknet. Von allen Teearten ist der Weisse Tee somit derjenige mit den wenigsten Aufbereitungsschritten. Pu Erh Tee wird bei uns auch als roter Tee bezeichnet. Er wird post-fermentiert und durch die lange Reifung erhält er eine dunkle Farbe und einen sehr kräftigen, erdigen Geschmack.

Tee im richtigen Sprachgebrauch stammen von der Teepflanze, sprich aus der Camellia sinensis bzw. der Camellia assamica. Bei Kräutertees und Früchtetees handelt es sich einfach um Aufgüsse. Rooibostee wird zwar ähnlich fermentiert wie Schwarztee, jedoch wird er aus der Pflanze Aspalathus linearis gewonnen und ist koffeinfrei. Auch Mate-Tee ist kein Tee sondern stammt vom Mate-Baum, der jedoch koffeinhaltig ist.

Achtung: Grüntee darf man auf keinen Fall mit kochendem Wasser aufgiessen, da er sonst bitter wird. Denn zu hohe Wassertemperaturen zerstören die empfindlichen Aromastoffe des Grüntees und man “verbrüht” den Tee sozusagen.

Wir empfehlen folgende Richtwerte für verschiedene Tees:

  • Schwarztee: 90-100 °C
  • Chinesische Grüntees: 80-85 °C
  • Japanische Grüntees: 50-80 °C
  • Kräuter- und Früchtetee: 100 °C

Tipp: Auf unseren Teeverpackungen sind immer die idealen Aufgusstemperaturen angegeben.

Die Milch. Wenn man die Milch als erstes in die Tasse gibt, neutralisieren die Proteine der Milch die Tannine des Tees, ehe dieser zu heiss wird. Die Bitterkeit ist nicht mehr zu schmecken. Gibt man jedoch die Milch erst nachträglich in den heissen Tee, so denaturieren die meisten Proteine, da diese nicht allzu viel Hitze vertragen (ab ca. 65 °C). Die Bitterkeit bleibt bestehen. Spielt die Bitterkeit jedoch keine Rolle für den persönlichen Geschmack, kann man die Milch sowohl vorher „Milk-in-first“ (MIF) als auch nach dem Tee „Tea-in-first“ (TIF) beifügen. In England haben sich zwei Lager entwickelt, die MIFs und die TIFs.

Ja, Grüntee, Oolong Tee, Pu Erh Tee und weisser Tee kann man gut mehrfach aufgiessen. Schwarztee wird weniger für Mehrfachaufgüsse verwendet (Es gibt aber auch hier Liebhaber, die Ihren Top-Darjeeling gerne zwei oder drei Mal aufbrühen). Allerdings werden ca. 80% aller Inhaltsstoffe in den ersten vier Minuten gelöst. Es gilt:

  • Der erste Aufguss ist zur Anregung (Koffeinwirkung)
  • Der zweite Aufguss steht für den Genuss (Aromen kommen oft besser zur Geltung als beim ersten Aufguss)
  • Der dritte Aufguss ist gegen den Durst (Dieser schmeckt zwar auch noch gut, aber man führt dem Körper vor allem die Flüssigkeit zu, die er braucht)

Achtung: Mehrfachaufgüsse sollte man immer direkt hintereinander zubereiten und nicht am Morgen und der nächste erst am Abend.

Wir empfehlen bei der Lagerung des Tees folgende Punkte zu beachten:

  • kühl, maximal Zimmertemperatur, jedoch möglichst unter 18°C, ideal <16°C  (sehr hochwertige grüne Tees und Matcha im Kühlschrank lagern)
  • dunkel, kein direktes Sonnenlicht
  • trocken, gut verschlossen
  • fern von Fremdgerüchen
  • Beutelverpackungen immer zusammenrollen, um Leerräume bzw. Licht, Luft und Feuchtigkeit zu minimieren. Beutel durch Klammern sichern

Grüntee ist etwas weniger lange haltbar als Schwarztee und sollte innerhalb von ca. 12-18 Monaten getrunken werden. Schwarztee kann man bis zu 24 Monate nach dem Kauf noch trinken Ungeöffnet und richtig gelagert ist er sogar bis zu drei Jahre nach der Ernte gut trinkbar. Geöffnet verringert sich die Mindesthaltbarkeit durch den Sauerstoffkontakt. Eine luftdichte Verpackung wäre hier hilfreich. Im Allgemeinen geht bei jeder Lagerung immer Aroma und Frische verloren. Sprich trinken kann man den Tee immer, die Frage ist nur, welche Ansprüche man an den Geschmack des Tees hat.

Die Ziehzeit des Tees ist abhängig vom individuellen Geschmack und der gewünschten Wirkung. Je länger die Ziehzeit, desto intensiver ist der Geschmack des Tees . Bevorzugt man z.B. Bitternoten, sollte man den Tee länger ziehen lassen, damit viele Gerbstoffe extrahiert werden und die Koffeinwirkung kann verzögert eintreten. Viele Leute empfinden die Gerbstoffe als beruhigend für den Magen. Auf unseren Teepackungen sind die empfohlenen Ziehzeiten jeweils angegeben. Probieren Sie diese aus, wenn Sie möchten, und erfahren Sie ob diese auch für Ihren Geschmack gut ist.

Wer genaue vorlieben in der Ziehzeit des Tees hat, ist mit unserem Tee-Timer mit drei verschiedenen Sanduhren bestens bedient.

Tee wurde vor ca. 5.000 Jahren in China entdeckt. Es gibt zwei Sagen, die die Entstehung des Tees beschreiben:

  1. Ein Blatt weht in die Tasse des Kaisers Shen Nung. Dieses Blatt wurde mit „Ya Er“ (bitter/herb) beschrieben. Es wird vermutet, dass es sich um ein Teeblatt handelte.
  2. Ein buddhistischer Mönch entdeckt den Tee bei der Meditation.

Fakt: 221 v. Chr. wurde eine Erhöhung der Teesteuer in China dokumentiert.

Alle Teesorten nehmen hier ihren Ursprung, von der Mutterpflanze „Camelia sinensis sinensis“ .

Die ersten Tees waren Oolong-ähnlich. Die Blätter wurden in Klosterhöfen in der Sonne getrocknet, diese begannen an der Luft leicht zu fermentieren. Je nach Lage des Klosters waren die Tees schwächer oder stärker fermentiert, da die Wege zu den Klöstern unterschiedlich lang und beschwerlich waren. Dies erklärt auch die heutigen unterschiedlichen Oolong-Typen.

1610 landeten die Portugiesen erstmals Tee in Europa an.  Mitte des 17. Jahrhunderts importierten dann die Holländer Tee in nennenswerten Mengen aus China und Japan. Tee war teuer und somit dem Adel vorbehalten. Anfangs galt Tee als exotisches Genussmittel, sogar als giftig (durch Teetrinken zum Tode Verurteilte wurden steinalt). Später wurde Tee auch als Heilmittel berühmt.

Auch bei der Dosierung gilt: Die richtige Teemenge ist Geschmackssache. Trinkt man den Tee gerne fein aromatisch, mild, fruchtig oder eher herb? Jeder muss persönlich für sich herausfinden, was das richtige Verhältnis zwischen Teemenge und Wasser ist. Ausserdem gilt: Je grösser die Teeblätter, desto stärker wird der Geschmack des Tees, je kleiner der Blattgrad, desto ergiebiger ist der Aufguss. Als Faustregel empfehlen wir einen 1-2 Dosierlöffel pro Tasse. Die Menge an Teelöffeln ist jeweils auf unseren Verpackungen angegeben.


Kaffee macht wacher als Tee und Beuteltee ist schlechterer Tee! 7 Tee-Mythen im Check

Kaffee macht wacher als Tee und Beuteltee ist schlechterer Tee! 7 Tee-Mythen im Check.

Enthält Kaffee wirklich mehr Koffein und macht er somit wacher als Tee? Sind Teebeutel qualitativ schlechter als Offen-Tee? Diese und weitere Behauptungen zum meist getrunkenen Getränk der Welt geistern herum. Doch stimmen diese Mythen? Wir liefern Antworten!

Falsch! Tee kann genauso wie Kaffee zur Deckung des täglichen Flüssigkeitsbedarfs einberechnet werden. Allerdings bewirkt das Koffein im Schwarztee oder im Grüntee einen kurzfristigen Wasserverlust durch Harnausscheidung. Doch dieser wird im Verlaufe des Tages wieder ausgeglichen durch Verringerung der Harnausscheidung. Somit raubt Tee dem Körper keine Flüssigkeit sondern führt ihm diese zu.

Stimmt teilweise. Das Koffein im Tee und im Kaffee ist chemisch gesehen dasselbe. Die Wirkung des Koffeins im Tee und im Kaffee ist jedoch anders. Denn das Koffein im Tee ist an die Gerbstoffe gebunden. Deshalb tritt die Wirkung verzögert ein, ist aber langandauernd. Das Koffein im Kaffee hingegen ist an die Clorogensäure gebunden und wirkt sofort und intensiv auf Herz und Kreislauf, lässt aber relativ rasch nach. Kaffee erzeugt somit einen Koffein-Flash, Tee bewirkt eine längere Wach-Wirkung. Allerdings enthält eine Tasse Kaffee 2-3 Mal so viel Koffein wie die gleiche Menge Schwarztee.

Komplett falsch! Schwarztee wirkt nie beruhigend, denn es handelt sich um ein koffeinhaltiges Getränk. Egal, wie lange Sie den Tee ziehen lassen, das Koffein verschwindet nicht. Bei längeren Ziehzeiten (ab 5 Minuten) lösen sich mehr Gerbstoffe aus den Teeblättern, welche das Koffein binden. Daher verzögert sich eventuell die Wirkung. Allerdings können Gerbstoffe beruhigend auf den Magen wirken. Somit ist eine längere Ziehzeit schonender für den Magen aufgrund von mehr Gerbstoffen.

Tipp: Ob Ceylon, Earl Grey, Assam oder Darjeeling – in unserem Schwarztee-Sortiment finden Sie bestimmt ihren Favoriten.

Stimmt so nicht! Qualitativ hochwertiger Grüntee richtig zubereitet schmeckt selten bitter. Dafür muss jedoch folgendes beachtet werden:

  • Grüntee von geringer Qualität bittert oft nach, hochwertige Sorten allerdings selten. In Topsorten befinden sich vorwiegend junge Blätter, in denen sich weniger Gerbstoffe befinden.
  • Einige Grünteesorten vertragen keine zu hohen Aufgusstemperaturen. Wir empfehlen deshalb den Grüntee bei 80 Grad aufzubrühen.
  • Je kürzer die Ziehzeit desto weniger Bitternoten können sich entfalten. Denn bei langer Ziehzeit werden die meisten Gerbstoffe gelöst, welche dem Tee eine bittere Note verleihen.

Tipp: Probieren Sie unseren Greana Gustl, 1st Grade China Gunpowder ist auch für „Grüntee-Einsteiger“ bestes geeignet.

Stimmt teilweise. Generell ist der Teebeutel nur eine Vorportionierung. Oftmals wird darin jedoch qualitativ schlechterer Tee versteckt.  Durch die Verkleinerung ist nicht mehr erkennbar, ob es sich um hochqualitative Mischungen handelt. Natürlich gibt es auch Spitzen-Tees, die in Beutel gefüllt werden, wie zum Beispiel unsere Manufaktur-Teebeutel. Ein Qualitätsproblem besteht eher darin, dass der Tee zu wenig Platz zur optimalen Entfaltung im Teebeutel bekommt, wenn er zu sehr zusammengepresst wird. Wir empfehlen daher den Tee in unseren grosszügigen Sieben aufzugiessen. Eine Verbesserung der Qualität bringen auch Pyramidenbeutel wie zum Beispiel unsere ALPINI Teebeutel.

Falsch. Die Milch schränkt die Aufnahme von Antioxidantien im Menschlichen Körper ein. Denn durch das darin enthaltene Casein wird die Wirkung der Catechine blockiert und der positive Gesundheitseffekt bleibt aus. Wir meinen jedoch: Trinken Sie den Tee so wie Sie ihn mögen, denn der Genuss fördert das Wohlbefinden! Tipp: Unser English Breakfast Tea Schwarza Louis schmeckt mit und ohne Milch super lecker.

Falsch. Natürlich ist es verlockend bei hohen Temperaturen einen kühlen Eistee zu schlürfen. Allerdings wäre ein warmer Tee auch im Sommer vorzuziehen aus Sicht des Körpers. Denn dieser erweitert die Blutgefässe im Magen und die Flüssigkeit geht schneller ins Blut über. Der Körper kühlt schneller ab und der Kreislauf wird geschont. Kühle Getränke hingegen fordern den Kreislauf. Kurzfristig kühlt Eistee natürlich und unser Eisiger Ötzi schmeckt sowohl warm als auch kalt überaus lecker!